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Bibelkonferenz

Unsere jährliche Bibelkonferenz haben wir ab diesem Jahr von Karfreitag auf den 3. Oktober verlegt. Wieder sind Glaubensgeschwister teils von weit her unserer Einladung gefolgt – die weitesten aus der Nähe von Bremen. Unser diesjähriges Thema war das vierte Kapitel des Jakobusbriefes. An der lebhaften Wortauslegung beteiligten sich viele Brüder mit kurzen Beiträgen. Hier einige der wichtigsten Aussagen:

  • Jakobus, ein Halbbruder Jesu Christi, schreibt an Judenchristen, die in Ländern außerhalb Israels lebten. Dennoch ist sein Brief auch für uns heute genauso bedeutsam, enthält er doch wichtige Verhaltensregeln für unser Leben im Alltag als Christen.

  • Viele der größten Nöte in dieser Welt werden verursacht durch Kriege, Streitigkeiten und Machtkämpfe nicht nur zwischen den Völkern, sondern auch unter den Einzelnen in allen Bereichen des Lebens, bis hinein in die Familien und Ehen. Leider sind auch gläubige Christen in ihren Gemeinden davon nicht ausgenommen. Jakobus nennt als eigentliche Ursache hierfür die ungöttlichen menschlichen Begierden nach Macht, Besitz und Ehre.

  • Vernachlässigtes oder eigensüchtiges Beten zu Gott bringt nichts ein, Gott kann es nicht erhören.

  • Freundschaft und liebäugeln von Christen mit dem „System Welt“, in dem Gott keinen Platz hat und wo der eigene Vorteil ganz oben steht, bezeichnet Jakobus als Ehebruch gegenüber Gott.

  • Dagegen hat die in der Welt als nachteilig geltende Tugend der Demut bei Gott einen hohen Wert, wer sie auslebt und sich Gott unterordnet, erfährt die besondere Gunst Gottes.

  • Nachteiliges Reden über andere bedeutet Missachtung der von Gott in seinem Wort festgelegten Normen. Gott setzt die Maßstäbe für das Zusammenleben der Menschen, er wird einen jeden am Ende der Zeit in völliger Gerechtigkeit richten. Jetzt noch rettet er nach den Aussagen des Neuen Testaments jeden, der bewusst und konsequent zu Jesus Christus umkehrt, die anderen müssen mit ihrem ewigen Verderben rechnen.

  • Bei allen eigenen Zukunftsplänen ist zu bedenken, dass wir die Zukunft nicht in der Hand haben, sondern unser Leben wie ein Dampf ist, der schnell verfliegen kann. Deshalb gilt es, alle Überlegungen unter den Vorbehalt des Willens Gottes zu stellen.

  • Und zuletzt die ernste Aussage, dass Sünde nicht nur bei verkehrtem Tun vorliegt, sondern auch beim Unterlassen von positivem Handeln.

Das alles war kräftiges „Schwarzbrot“ für Nachfolger Jesu Christi und gerade darin zeigt sich die Fürsorge Gottes, der die Seinen vor Schaden bewahren möchte.

Außer dem Hören auf das Wort haben wir miteinander gesungen und gebetet, haben in froher Gemeinschaft gegessen und hatten auch Zeit für erfüllende persönliche Gespräche. Unserem großen Gott sei Dank für diesen schönen Tag!